Donnerstag, 27. Juli 2017

Datenschutz-Grundverordnung tritt in Kraft


Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), auch bekannt unter der englischen Bezeichnung General Data Protection Regulation (GDPR), ist in der EU schon seit gut einem Jahr in Kraft, doch die Unternehmen haben noch bis nächsten Mai Zeit, sich darauf einzustellen. Das umfangreiche Regelwerk hat das EU-Parlament im April 2016 angenommen, am 21. Mai 2016 wurde es in Kraft gesetzt, und am 28. Mai 2018 muss es umgesetzt sein. Die neue Verordnung hat weitreichende Auswirkungen auf die Unternehmen. Ab einer Firmengröße von 250 Mitarbeitern oder wenn ein Unternehmen systematisch mit Personendaten arbeitet, muss ein Datenschutzbeauftragter bestimmt werden. So etwas sieht das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG), das revidiert wird, bislang nicht vor.

Dienstag, 25. Juli 2017

Geringerer Zuzug aus der EU in die Schweiz

Wie Schweizer Medien berichten, ist die Zahl der Zuwanderer aus der EU und der EFTA in die Schweiz auf den niedrigsten Stand seit Einführung der vollen Personenfreizügigkeit im Jahr 2007 gefallen – damals kamen im ersten Halbjahr 15.697 Personen aus diesen Staaten. Die Schweiz ist offenbar nicht mehr attraktiv genug. Wie "Der Bund" und der "Tages-Anzeiger" berichten, hat sich die Zahl mit netto 15.033 von Januar bis Juni 2017 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2013 sogar halbiert. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Einerseits stabilisiert sich die Wirtschaft in vielen europäischen Ländern, andererseits zeigt die politische Auseinandersetzung in Sachen Zuwanderung in der Schweiz für Verunsicherung. Auch die Nachfrage der eidgenössischen Unternehmen nach Fachkräften sinkt.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Die Schweiz – Auslauf- oder Erfolgsmodell?

„Ob der Kleinstaat ein Erfolgsmodell bleiben kann oder eben doch zum Auslaufmodell wird, ist eine Willensfrage. Man muss Kleinstaat sein wollen, stellt Konrad Hummler im Interview auf www.misesde.org fest. Zwar deuten sowohl Theorie als auch Erfahrung darauf hin, dass der Kleinstaat grade in Zeiten der Globalisierung einige wichtige Vorteile mit sich bringt, um aber den Kleinstaat zu erhalten, bedarf es eines“.

Dienstag, 18. Juli 2017

„Great again“?

Die Grösse der Schweiz ist allerdings nicht gottgegeben. Das Territorium, aber auch die Wirtschafts- und Lebensräume könnten gegen Mitte dieses Jahrhunderts ganz anders aussehen. Bleibt der Nationalstaat die bestimmende Grösse? Nehmen die Gebietsstreitigkeiten wieder zu? Oder verlieren politische Grenzen an Bedeutung? Die derzeitigen Entwicklungen sind gegenläufig, Prognosen kaum möglich. Doch es gibt mehr oder weniger plausible Szenarien“, schreibt sehr pointiert die Neue Zürcher Zeitung (https://www.nzz.ch/schweiz/schweiz-2050-2050-marignano-geht-auch-friedlich-ld.1305410). 

Dienstag, 11. Juli 2017

Geringe Anzahl an Nichterwerbspersonen in der Schweiz

„In der Schweiz zählte 2016 ein Sechstel der 15- bis 64-Jährigen zu den Nichterwerbspersonen, war also weder erwerbstätig noch arbeitslos. Europaweit nahmen nur in Island noch weniger Menschen am Erwerbsleben teil. In der EU lag der Anteil der Nichterwerbspersonen an der Bevölkerung im Erwerbsalter letztes Jahr bei 27 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Studierende, Rentnerinnen und Rentner sowie um Hausfrauen und -männer“, schreibt die Handelszeitung (http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/schweiz-hat-wenig-nichterwerbspersonen-1438308

Montag, 10. Juli 2017

Massive Förderung von Startups in der Schweiz

„Zum Start der Swiss Entrepreneurs Foundation unter dem Patronat von Schneider-Ammann am Freitag machten 15 namhafte Geldgeber Zusagen für rund 300 Millionen Franken. Neben den Grossbanken und Mobiliar nannte der Wirtschaftsminister auch die Helvetia-Versicherung“, berichtet die Luzerner Zeitung (http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/schweiz/schneider-ammann-millionen-fuer-start-ups;art46447,1057297).

Donnerstag, 6. Juli 2017

Schweizer Notenbank bekräftigt lockere Geldpolitik

Das Handelsblatt berichtete über die Währungspolitik der Schweizer Notenbank (SNB) (http://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/schweiz-ausstieg-aus-expansiver-geldpolitik-kein-thema/19955770.html). Diese hatte ihr Festhalten an der ultralockeren Geldpolitik bekräftigt. „Ein Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik ist für die Nationalbank gegenwärtig kein Thema“, sagte SNB-Direktoriumspräsident Thomas Jordan auf einem Kongress in Bern. Die Inflation in der Schweiz sei immer noch äußert niedrig und die Produktionskapazitäten seien immer noch nicht voll ausgelastet. Zudem sei der Franken immer noch deutlich überbewertet.